DIE SCHULGARTEN-AG

Nachdem im vergangenen Jahr von unseren drei Bienenvölkern nur eines den Winter überlebt hatte, mussten von dem verbleibenden Volk erst einmal zwei Jungvölker nachgezogen werden. Um unsere Bienen optimal zu versorgen, legten die Schulgärtner eine Bienenweide an: im Herbst gesteckte Zwiebeln von Krokussen, Schneeglöckchen und Winterlingen sollten die Versorgung der Bienen im zeitigen Frühjahr sichern, das Sähen und Einpflanzen von Wildblumen im ehemaligen Heilpflanzengarten und die Vermehrung von Beerensträuchern sicherte die Pollen- und Nektarversorgung bis in den Spätsommer.

Nach der Brutnestkontrolle bei den Bienenvölkern
Nach der Brutnestkontrolle bei den Bienenvölkern

Trotz aller Bemühungen und einem direkt neben dem Bienenstand liegenden Rapsfeld fiel die Honigernte eher mittelmäßig aus, da sich ein paar Königinnen mit ihrem Gefolge während der Osterferien aus dem Staub machten. Anscheinend hatte das schnelle Winterende zu einem verfrühten Schwarmverhalten geführt.

Der Honig wurde wie jedes Jahr zusammen mit den selbst gegossenen Bienenwachskerzen an den Elternsprechtagen der Unter-, Mittel- und Oberstufe an Eltern und Lehrer verkauft. Am „Tag der offenen Tür“ gestalteten die Schulgärtner neben dem Honigverkauf eine große Ausstellung über Bienen und Imkerei. Dabei kam neben Plakaten, Mikroskopen, Powerpoint-Präsentationen und Imkerei-Werkzeugen auch ein selbst gebauter Demonstrationsbienenstock zum Einsatz, der Interessierten ohne Bienenstichgefahr einen Einblick in das Bienenvolk vermitteln konnte.

Nach den Eisheiligen – Zeit zum Sähen und Einpflanzen im Hochbeet
Nach den Eisheiligen – Zeit zum Sähen und Einpflanzen im Hochbeet

Beim Obst- und Gemüseanbau versuchten sich die Schulgärtner neben den bisher regelmäßig angepflanzten Sorten im Hochbeet zum ersten Mal an Hülsenfrüchten: Die angesäten Buschbohnen und Zuckererbsen sorgten nicht nur für die Verbesserung und Düngung des Bodens, sondern auch für eine gute Ernte vor den Sommerferien.

> s. auch hierzu Schulgarten - Historie