P-SEMINAR NACHHALTIGKEIT STELLT VOR: DIE WURMKISTE

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Eine von vier Biomülltonnen

Wie viele von Euch bestimmt schon bemerkt haben, standen vor den Weihnachtsferien Biomülltonnen in der Schulstraße. Diese gehörten zu unserem P-Seminar „Nachhaltigkeit“. Während dieser Zeit war pro Tag ca. ein Kilogramm Biomüll in den Tonnen. Dabei handelte es sich meist um Apfelbutzen („Das ist wohl des Apfels Kern“ – frei nach Goethe), Orangenschalen, sowie übriggebliebene Pausenbrote und Papier.

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Einblick in die Biomülltonnen

 

All dies ist Teil des Projekts „Wurmkiste“. Dabei haben wir erst eine Kiste aus gesammeltem Holz zusammengebaut. Bei diesem Holz handelte es sich um gespendete Hölzer, die vom Robotik-Team organisiert wurden. Danach haben wir den Biomüll mit Sägespäne und Steinmehl gemischt und zu den Würmern in die Holzkiste gegeben. Zweimal die Woche wurde eine weitere Biomüll-Sägespäne-Steinmehl-Mischung in die Kiste gegeben. Die Würmer in der Wurmkiste verarbeiteten den Biomüll zu Dünger, der dann zur Anpflanzung neuer Pflanzen verwendet werden kann.

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Biomüll mit Steinmehl vermischt

 

Im Rahmen unseres Projekts wird der Dünger an den Schulgarten weitergegeben, wo er genutzt wird um Neues anzupflanzen. Somit entstehen aus den alten Abfällen neue Organismen, die wiederum neuen Nutzen haben. Doch vorher wurde der noch voller Würmer steckende Kompost in ein Aquarium gefüllt und mehreren Klassen im Biologie-Unterricht gezeigt.

 

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Der fertige Wurmkompost zu Schauzwecken im Aquarium
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Würmer bei der Arbeit.

 

Danke an alle, die unser Projekt unterstützt haben und besonderen Dank an das Robotik-Team. Zum Robotik-Team gehören Daniel Butsch, Niko Postpischil, Jonas Lahl, Maya Steppert. Insgesamt war unser Projekt Dank eurer Teilnahme bis jetzt sehr erfolgreich darin uns zu zeigen, wie man den Schulalltag besser und nachhaltiger gestalten kann, wenn auch in kleinen Maßstäben. Anfangs ist es uns zwar schwer gefallen, diesen Artikel zu schreiben, da wir dachten es wäre nicht genug, um darüber zu berichten doch im Laufe dieses Artikels habe wir alle eine gewisse Leidenschaft zu unserem Projekt entwickelt.

 

Giuliano Montana, Erik Rusinowski, Robert Amend (Q11)