ZWEITER PREIS DES FAG SCGÄFFLER INNOVATION AWARD

Am Donnerstag (29.10.2020) wurde dem RMG Haßfurt der 2. Preis des FAG Schäffler Innovationsaward übergeben. In Zeiten der Corona-Pandemie nicht durch eine feierliche Preisverleihung in der Firmenzentrale in Schweinfurt, sondern durch eine Telefonkonferenz. Doch diese besonderen Umstände führten zu einem sehr motivierenden und konstruktiven Gespräch zwischen der Schulleiterin Frau Eirich, Herrn Hartmann (RMG) und Herrn Haman sowie Frei Schleich (FAG).

Der Personalleiter von FAG Schäffler Herr Haman (verantwortlich für 60.000 Mitarbeiter in ganz Europa) beglückwünschte die Preisträger und lobte das Engagement im MINT-Bereich an der Schule. Ausgezeichnet wurden verschiedene Projekte des Schülerlabor, besonders aber der Versuch einen „3D-Fernseher“ herzustellen. Deshalb freute sich Herr Haman ein Preisgeld von 1000 Euro überreichen zu können.

Darüber hinaus stellten die Firmenverantwortlichen die FAG Schäffler Stiftung vor, durch die Projekte an Schulen und Universitäten gefördert werden sollen. Neu eingerichtet wird der „Future Technology Award“. Es wurde klar, dass es dem Unternehmen sehr wichtig ist, die Schülerinnen und Schüler schon früh für den MINT-Bereich zu interessieren, denn motivierte und qualifizierte Fachkräfte werden am Standort Deutschland gebraucht. Deshalb unterstrich Herr Haman noch einmal, dass das RMG Haßfurt in diesem Bereich sehr gute Arbeit leistet.

Besonders wichtig, war den Verantwortlichen auch die Einbindung und Begeisterung von Mädchen für die naturwissenschaftlichen Projekte. Deshalb freute man sich auch so über das Projekt „Tropfen-Fotographie“, das von drei Mädchen bearbeitet wurde. Herr Haman betonte die Wichtigkeit von Diversifizierung im Unternehmen, nur so können man wettbewerbsfähig bleiben. Aus diesem Grund sind weibliche Führungskräfte von besonderem Interesse. FAG Schäffler hat extra dafür das Projekt „women mentoring“ ins Leben gerufen. Dieser entscheidende Punkt wurde von Frau Eirich unterstrichen. Sie führte an, dass diese Förderung bereits für Abiturientinnen wichtig ist. Denn häufig wissen Schülerinnen und Schüler schon am Ende des Gymnasiums wie ihre Zukunft aussehen könnte. Aber gerade die Schülerinnen brauchen Unterstützung, um ihnen aufzuzeigen, dass ihre Berufswünsche auch mit ihren weiteren Lebensentwürfen vereinbar sind.